IDUGM55: Fach- und Lachgespräche

Donnerstag, 20. Juli 2017 · ab 18:30 Uhr
gast open kitchen

Wegen des ziemlich bewegten Münchner Himmels riskieren wir lieber nix und treffen uns im »gast« am Gasteig (am Rosenheimer Platz). Dort ist für alle Fälle ein Tisch auf »Kamm« reserviert.

Für dieses Sommertreffen bereiten wir kein Programm vor, was aber keinesfalls bedeuten soll, dass man nicht über InDesign, Adobe oder Publishing-Themen sprechen dürfte. 😉

Allgemeines

IDUG-Veranstaltungen kosten keinen Eintritt und sind offen für alle – Alte wie Junge, Ein-/Umsteiger wie Profis. Uns ist jede(r) willkommen, die/der sich für InDesign, Typografie, DTP, Print- und Digital-Publishing interessiert! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich – wenn der Tisch besetzt ist, rücken wir enger zusammen oder breiten uns nach Möglichkeit auf die Nebentische aus.

Zu gewinnen gibt’s diesmal offiziell nichts, aber vielleicht fällt uns ja noch die eine oder andere Kleinigkeit in die Hände, die unbedingt einen neuen Besitzer finden soll.

Anfahrt

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IDUGM54: Blick übern Tellerrand: Quark XPress 2017

Donnerstag, 22. Juni 2017 · 18:30–21:30 Uhr
Designschule München

Linktipps

  • Die künftigen Möglichkeiten SVG-basierter OpenType-Schriften zeigt die farbenfrohe Gilbert zu Ehren des heuer verstorbenen Erfinders der Regenbogenfahne. Wir werden versuchen, bei den nächsten Treffen in loser Folge das Thema »Schriften« aus allen Richtungen zu beleuchten.
  • Wer Sonderzeichen in E-Books unterbringen muss und sich nicht sicher ist, was die aktuelle Soft- und Hardware wirklich darstellen kann, sollte sich Simon Collinsons Unicode-EPUB herunterladen.
  • Ein neuer Versuch, die etwas schwer überschaubaren Ebenen der Tastaturbelegung in Illustrator, InDesign und Photoshop in einer eleganten Übersicht zu präsentieren.
  • Wer wissen möchte, wie viele Tischtennisplatten in Adobes Hauptquartier in San Jose stehen, sollte sich den Videorundgang anschauen.
  • Die meisten Besprechungen dienen nur der Bestätigung des Rudelführers, und dafür sind sie schlicht zu teuer. Ein »Besprechungstaxameter« könnte manchem die Augen öffnen.
  • Zeiterfassung im Handumdrehen – wer sich mit der Erfassung und Berechnung seiner eigenen Arbeitszeit schwer tut (so wie ich), sollte sich zumindest die Software dazu mal näher ansehen.
  • Zum Testen von Serienbriefen oder anderen Personalisierungen braucht man einen möglichst realistischen Datenbestand. Warum mühsam echte Namenslisten entstellen, wenn man falsche Namenslisten ganz einfach bestellen kann?
  • Mir hilft bei Flächenvergleichen weder das Saarland noch ein Fußballfeld, weil ich zu beidem keinerlei Bezug habe – zu Schwimmbecken schon eher …
  • Weg mit den Stinkern – her mit den Lastenrädern!

Ominöse InDesign-Funktion des Abends

Textumfluss wirkt sich nur auf Text unterhalb aus – Die Option unter Voreinstellungen → Satz ist vermutlich eins der Überbleibsel aus der heftigen Umstiegszeit, als man ehemaligen XPress-Nutzern ersparen wollte, ihre Dateien und/oder ihre Arbeitsabläufe allzu abrupt ändern zu müssen. Bei Aktivierung wird Text von Textumfluss (früher: Konturenführung) »verschont«, wenn er sich vor dem verdrängenden Objekt befindet. Das ist genau das (einzig mögliche) Verhalten von XPress bis heute, und es provoziert Probleme oder zumindest Mehrarbeit, weil bei Transparenzreduktion (zum Beispiel beim Export als PDF/X-1a) Schrift, die unter transparenten Bildbereichen liegt, schlimmstenfalls in Pfade oder Pixel umgewandelt werden muss. Daher »predigen« wir InDesign-Anwendern seit siebzehn Jahren, dass Text immer über Bildern liegen sollte. Welchen Grund gäbe es also, das in InDesign zu aktivieren?

Konkurrenz belebt das DTP – Neues in XPress 2017

Matthias Günther haben wir nicht zuletzt deshalb immer wieder sehr gerne zu Gast, weil er kurzweilig und interessant vorträgt, weil er als »Head of DTP« bei Quark sowohl technisch als auch betrieb(swirtschaft)lich belastbare Auskünfte geben kann, und weil er seine Software so beherrscht, als arbeite er selbst täglich produktiv damit. Nach all den Jahren, in denen wir der Leinwand oft das Gesicht und noch öfter den Rücken zugewandt haben, glauben wir beurteilen zu können, dass eine Kombination der genannten Qualitäten nicht alltäglich anzutreffen ist.

Unser Fazit der Vorstellung von XPress 2017: Als Gestalter können wir froh sein, dass XPress längst InDesign in den meisten Aspekten eingeholt oder sogar überholt hat, so dass man Neueinsteigern ehrlich sagen kann, dass sie mit keinem der beiden Programme von vornherein alles richtig und mit dem anderen alles falsch machen. Die Wahl kann jeder nach den eigenen Anforderungen und natürlich auch gemäß den eigenen Vorstellungen von Preisen und Lizenzbedingungen treffen.

Für »alte Hasen« ist dabei sehr amüsant, wie sich die Wahrnehmung der beiden Unternehmen Quark und Adobe durch viele Kunden und Kollegen innerhalb der vergangenen ein bis zwei Jahrzehnte verändert hat: Auf der einen Seite sehen sie ein arrogantes Großunternehmen, das den Markt dominiert, deshalb Fantasiepreise verlangen kann und sich jenseits des Geldeingangs nicht mehr für seine Kunden interessiert. Auf der anderen Seite ist da die innovative, sympathische Softwareschmiede, die intensiv den Kontakt zum (auch Bestands-)Kunden sucht und unablässig an sinnvollen Produktverbesserungen werkelt. Zur Jahrtausendwende galt wohl Quark als Ersteres, Adobe als Letzteres. Heute ist es, jedenfalls aus der Sicht vieler Printgestalter und -dienstleister vor allem in Deutschland, ziemlich genau andersrum.

Wer sich als Anwender nicht nur von Emotionen leiten lassen will, kann von der Situation heute ebenso profitieren wie damals und die entstehenden Spielräume zu seinen Gunsten nutzen. Ich wage aber mal eine Wettervorhersage: Wenn du auch in zehn Jahren und darüber hinaus dein Geld hauptsächlich mit der Datenerstellung für Drucksachen verdienen willst, solltest du Quark nicht aus den Augen verlieren, denn die machen auf uns nicht den Eindruck, als hätten sie Print schon für tot erklärt.

Wir freuen uns aufs nächste Treffen am 20. Juli 2017 im Biergarten.

IDUGM53: Wie hätten Sie’s denn gern? Modulares Publizieren mit FrameMaker (mit und ohne XML)

Donnerstag, 27. April 2017 · 18:30–21:30 Uhr
Designschule München

Linktipps

InDesign, Photoshop & Co.

ProDesignTools, unsere Anlaufstelle für nicht mehr ganz aktuelle Adobe-Installationsprogramme, bietet eine wissenswerte Übersicht über Creative-Cloud-Dienste und -Funktionen, die sich auch nach Ablauf des 7-Tage-Testzeitraums nutzen lassen, wenn man beschlossen hat, kein Abonnent zu werden. [en]

Der italienische Anbieter von Publishing-Lösungen rund um InDesign hat auch eine tolle Übersicht, und zwar über jede Menge kostenloser und -pflichtiger, jedenfalls unverzichtbarer InDesign-Scripts, bei denen vermutlich die meisten von uns das eine oder andere wirklich wertvolle Helferlein entdecken. [en]

Ein Druckvorstufen-Blog aus Österreich mit Themen, die in den meisten Anleitungen, Schulungen und Fachbüchern meistens zu kurz kommen – rund um Photoshop, InDesign, Illustrator, Bildbearbeitung, Colormanagement und PDF/X.

Eigentlich wollten wir noch eine Browser-Lösung zur Visualisierung von Regulären Ausdrücken (vulgo GREP) empfehlen, haben aber in der Nachschau festgestellt, dass das wirklich nur für JavaScript gebaut ist und den InDesign-spezifischen Wortschatz leider nicht versteht. [en]

Gestaltung und Typografie

Unser tgm-Kollege Michi Bundscherer      hat einen bayerischen Blindtextgenerator fabriziert – für alle, die das übliche »Lorem ipsum« nicht mehr lesen können …

Alle erdenklichen Papierformate haben zwei Briten zusammengetragen. Schönheit und Nutzen in selten erreichter Höhe … [en]

Die besten kostenlosen Sans-Serif-Schriften

Digitales Leben

Alte Computer sinnvoll spenden

Anderes Leben

Was passiert mit mir, wenn ich wegen schwerster Krankheit oder Unfall nicht mehr in der Lage bin, meine Geschicke selbst zu beeinflussen? Die große Unsicherheit und entsprechend geringe Quote bei Organspende und Patientenverfügung wird ja immer wieder von verschiedensten Seiten angegangen. Der Humanistische Pressedienst berichtet über die Idee, die eigene Patientenverfügung im Netz abzulegen und per QR-Code, der auf die allgegenwärtige »Gesundheitskarte« aufgebracht wird, darauf zu verlinken. Das wirft natürlich neue Fragen auf, zum Beispiel nach dem Schutz der eigenen Daten und vor Manipulation des Dokuments. In einem freiheitlichen, säkularen und demokratischen Staat hätte ich da allerdings kaum Bedenken …

InDesign, FrameMaker und das gute XML

Unsere Referentin Ute Mitschke     ist Informationsarchitektin und beschäftigt sich seit 1994 mit der Optimierung von Erstellungsprozessen, der Strukturierung von Informationen sowie der Einführung von CMS und ist Spezialistin für Adobe FrameMaker und Microsoft Office. Sie arbeitet selbstständig als Beraterin und Trainerin und entwickelt XML-basierte Lösungen. Aktuelle Schwerpunktthemen sind Modularisierung, SVG und Meta-Informationen sowie die Verbesserung der Robustheit von Publikationsprozessen durch den Einsatz leicht handhabbarer Add-ons.

Adobe FrameMaker kann als großer Bruder von InDesign angesehen werden, ist aber eher der Techniker als als der Kreative. Besonders für große Publikationen mit komplexen Inhalten oder für Dokumente mit langer Lebensdauer, häufigen Änderungen und vielleicht sogar noch Übersetzungen in mehrere Sprachen ist das Programm geeignet.

Wer sich allerdings wesentlich auf die von InDesign vertrauten typografischen und vorstufenspezifischen Merkmale und Funktionen verlässt, wird in dieser Hinsicht schwer enttäuscht. Dem FrameMaker ist sein beinahe biblisches Alter zumindest noch in der von Ute vorgestellten 2015er Version an allen Ecken und Enden anzumerken – angefangen von der altbackenen Oberfläche (gut, das mag zum Teil daran liegen, dass er nur unter Windows verfügbar ist) bis hin zum fast völligen Fehlen von ICC-Farbmanagement und OpenType-Unterstützung. Wir lassen uns gerne die wichtigsten Dinge noch mal zeigen, sobald Bedienung und Funktionalität etwas besser zu dem Niveau aufgeschlossen haben, das Adobe mit InDesign ja vor 17 Jahren selbst gesetzt hat.

Sehr interessant ist dagegen die Möglichkeit, Inhalte in einzelne Dokumente aufzuteilen und diese in verschiedenen Publikationen wiederzuverwenden. Anders als vom Zusammenspiel InCopy–InDesign gewohnt sind die Module dann selbständige FrameMaker-Dokumente mit gestaltetem Text, Grafik, Tabellen, Fußnoten, Querverweisen und so weiter. Sie können sowohl XML-basiert angelegt wie auch als native FrameMaker-Dokumente gestaltet werden. In einer Publikation werden sie im Textfluss der Kapiteldateien innerhalb eines Buchs oder in Projektdokumenten referenziert eingefügt.

Ziele bei der Modularisierung und beim Aufbau von Publikationen aus Modulen:

  • automatische Anpassung des Modullayouts an das Publikationslayout
  • variable Wiederverwendung von Inhalten in diversen Varianten
  • effektive Aktualisierung von Inhalten für mehrere Ausgabevarianten
  • gleichzeitiges, verteiltes Arbeiten an Inhalten
  • Übersetzung nur von geänderten Inhaltsabschnitten

Das Modularisierungskonzept eignet sich nicht nur ausgezeichnet für die technische Dokumentation, sondern auch zur gleichzeitigen Gestaltung von Katalogen, Prospekten, Imagebroschüren und weiterem Marketingmaterial in der Industrie und bei Fachverlagen – sofern die wie erwähnt stark eingeschränkten typografischen Möglichkeiten nicht ins Gewicht fallen.

IDUGM52: Makrothemen und Mikrotypografie

Donnerstag, 9. März 2017 · 18:30–21:30 Uhr
Designschule München

Unsere Fragen an Euch

Linktipps

  • Fast jeder, der mit einem Mac arbeitet, stößt früher oder später auf Probleme, die zwar nicht so tragisch sind wie ein Virus unter Windows, aber trotzdem das Vergnügen deutlich trüben können. Ein Autor namens »ds store« hat sich die Mühe gemacht, sämtliche gängigen Mac-Probleme und simplen Lösungsansätze (u.a. zu Adobe Flash und Microsoft Silverlight) auf einer Seite zusammenzustellen. Da werden Sie geholfen! [en]
  • Jason Harder schreibt in seinem Blog, was sich manche schon seit Jahren denken: Adobe und Apple vernachlässigen ihre Stammkundschaft dermaßen, dass es für ihn nur eine Frage der Zeit sein kann, bis diese sich in größerer Anzahl anderen Anbietern zuwenden.
  • Im Blog der Augsburger Firma Secomba gibt es eine lesenswerte Sicherheitsbeurteilung mehrerer gängiger Kommunikationsprogramme.
  • Haeme Ulrich zeigt, dass Typekit-Schriften auch mit anderen Programmen genutzt werden können, und die Verfechter des Rechts auf private Sicherungskopien fragen sich, ob die Schriften wirklich nicht als auffindbare Dateien auf dem Rechner landen, wie Haemes Text brav impliziert …
  • … während Haemes Kollege Victor Wolf schnöselt, Perfektionismus sei sinnlos, weil Zeit für etwas »verschwendet« würde, das die Kunden sowieso nicht exakt einschätzen könnten. Ich hoffe, dass sein Zahnarzt, sein Automechaniker und sein Steuerberater seinen Beitrag nie zu lesen bekommen.
  • http://indesign-faq.de/de/dokumente-vergleichen-visuell
  • https://forums.adobe.com/community/indesign/indesign_epub
  • https://regexcrossword.com/

Makro und Mikro

Weil wir inzwischen auf über 50 Abende zurückblicken und nicht ganz schlecht finden, was wir in den vergangenen 9 Jahren so an kompetenten Referenten und richtungsweisenden Themen auf die Bühne gebracht haben, möchten wir natürlich auch für die nächsten Jahre Eure erste Adresse für DTP-Wissen und Kollegenaustausch bleiben.

Aus diesem Grund möchten wir Euch diesmal nicht nur was erzählen, sondern auch ein paar Fragen stellen, welche Themen Euch beruflich beschäftigen – sei es im direkten Zusammenhang mit Adobe, im Hinblick auf allgemeine Entwicklungen und Herausforderungen oder in einer anderen Richtung, an die wir bislang nicht gedacht haben.

Denkst du dir immer wieder »Die IDUGM wär schon toll, wenn sie nur endlich mal …«?

Drumrum

Davor und danach haben wir wie immer Tipps, Tricks und Neuigkeiten von Adobe, InDesign & Co. sowie aus der lokalen, regionalen und internationalen Publishing-Szene allgemein.

In der Pause gibt es Pizza und Wasser/Apfelschorle zum »mischkalkulierten Selbstkostenpreis« von je 1 € je Stück Pizza bzw. 0,5-l-Flasche.

Allgemeines

IDUG-Veranstaltungen kosten keinen Eintritt und sind offen für alle – Alte wie Junge, Ein-/Umsteiger wie Profis. Uns ist jede(r) willkommen, die/der sich für InDesign, Typografie, DTP, Print- und Digital-Publishing interessiert! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich – Einlass wird gewährt, solange der Platz reicht.

Jeder Teilnehmer erhält pro Abend gratis ein Los und nimmt damit an der Verlosung dieses Abends kurz vor Veranstaltungsende teil. Zu gewinnen sind je nach Verfügbarkeit Fachbücher, Videotrainings, Software und andere nützliche Dinge sowie mindestens einmal pro Halbjahr 1 Jahresabo Creative Cloud. Was genau es an diesem Abend zu gewinnen gibt, teilen wir Euch bei der Registrierung vor Ort mit. Gewinnen kann nur, wer bei der Ziehung seiner Nummer anwesend ist.

Anfahrt

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Sonstiges

Wir freuen uns über jede(n), die/der auf diese Veranstaltung hinweist, zum Beispiel mit diesem Banner auf der eigenen Webseite:

IDUGM52-Banner
Banner-URL: http://idugm.de/data/idugm52_banner_300x150.png

IDUGM52-Banner
Banner-URL: http://idugm.de/data/idugm52_banner_564x70.png

Ziel-URL für beide: http://idugm.de/idugm52

Wer das in einem anderen Format braucht, bitte melden.

IDUGM51: Farbmanagement mit Adobe CC (und überhaupt)

Donnerstag, 26. Januar 2017 · 18:30–21:30 Uhr
Designschule München

Linktipps

Produktivität

  • Unser Verlosungssponsor PSD-Tutorials hat noch tiefer als bisher schon in seine Spendierhosen gegriffen und uns ein Starter-Jahresabo für seine Kreativ-Flatrate TutKit überlassen. Wer bei diesem Treffen nicht dabei war, sollte sich möglichst bald mal genauer anschauen, welcher Ressourcen-Schatz da für moderates Geld gehoben werden kann!
  • »Elbe-Setzer« Mario Fritsch hat übersichtlich zusammengestellt, welche Basistechniken der Mediengestalter in Excel anwenden muss, um gelieferte Tabellen für eine geschmeidige Datenzusammenführung mit InDesign aufzubereiten.
  • Aus der beliebten Reihe »Was Adobe längst hätte serienmäßig eingebaut haben sollen«: Grundlinienraster per Skript definieren. Uffz, endlich!
  • Sacha Heck hat eine wenig bekannte Photoshop-Technik zu eleganteren Maskierung entdeckt, die den oft unterschätzen Wischfinger einsetzt, und er hat’s praktischerweise ins Netz geschrieben.
  • Moderne »Dingbats« in einem halben Dutzend Schriftformaten bietet die Logoschrift »FontAwesome« (siehe auch die Piktogramme zu Martins Social-Media-Links weiter unten).
  • Ein umfassender Spickzettel mit den wichtigsten Pixelgrößen für die Bebilderung von Social-Media-Konten.
  • Ohne Pappordner und Scanner: So kann man heute Akten digitalisieren – aber ob man das muss?

Datenschutz und Sicherheit

  • Wem Doodle zu intransparent ist, schaut zur TU Dresden – mancher mag überrascht sein, dass es dort auch Dinge gibt, die blau und trotzdem zu was zu gebrauchen sind.

Fachfremdes und (trotzdem) Amüsantes

  • MacBook-Besitzer, denen die eingebaute Festplatte platzt, müssen keine neue einbauen (lassen), sondern können sich extrem stilvoll mit einer schmucken SD-Card behelfen. Nicht ganz billig und natürlich nur für Rechner mit entsprechendem Schlitz geeignet, aber wunderschön.
  • Gerade erst entdeckt: »Live-Streaming« von Sitzungen des Münchner Stadtrats.

Farbmanagement mit Photoshop und InDesign

Danke, Martin Eckert     , für den furiosen Ritt durch Theorie und Praxis des Farbmanagements mit ICC-Profilen – von der Steinzeit bis zur Stromzeit, von Postscript zur APPE, von der Commission Internationale de l’Éclairage (CIE) bis zur European Color Initiative (ECI).

Als Gedankenstütze und für alle, die leider nicht dabei sein konnten, hat Martin uns seinen Vortrag freundlicherweise als PDF bereitgestellt.

Wie versprochen hat er uns auch noch einen kurzen Film aufgenommen, in dem er noch mal erklärt, wo man die Standardprofile findet, wie sie installiert werden, und wie in Photoshop und InDesign die von ihm empfohlenen Einstellungen aussehen. Bedenkt bitte, dass dieses Video in der Kürze nur eine pauschale Hilfestellung sein kann und keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Gerade der Umgang mit Farben in InDesign ist komplexer, als das man das »zwischen Tür und Angel« erläutern kann. Martins universelle Erläuterungen im Vortrag und im Video dienen daher vorrangig dem Zweck, nach Möglichkeit keinen größeren Schaden anzurichten.  🙂

»Bitte fragen Sie im Zweifelsfall jemanden, der sich damit auskennt (Tipp: der Apotheker ist es diesmal nicht)!«  😀

Lob, Kritik und andere Gemeinheiten bitte per E-Mail oder hier in die Kommentare.

IDUGM50

Donnerstag, 24. November 2016 · 17:30–21:30 Uhr
Oberangertheater München

Kooperation

Wir begehen unser 50. Treffen zusammen mit der Photoshop-Usergroup München und der Illustrator-Usergroup Deutschland und mit freundlichster Unterstützung von Adobe Systems in München.

MAXimales Jubiläum

Neues von der Adobe MAX, die gerade in San Diego stattfindet. Wir erfahren, was die CC2017-Versionen bringen, und was sonst auf der MAX 2016 vorgestellt, angekündigt (oder auch nur angedeutet) wurde.

Nils Barner von der deutschen Illustrator-Usergroup zeigt die neuen Funktionen in Illustrator CC2017, und Karsten Rose, Gründer der Münchner Photoshop-Usergroup, stellt Photoshop CC2017 vor.

Ingo Eichel von Adobe ist unser Mann für die Neuerungen in InDesign sowie für Einblicke in die aktuelle »Marschrichtung« von Adobe sowie interessante neue Projekte und Ansätze.

Ablauf

Wir können wie immer für nix garantieren (am allerwenigsten für die Einhaltung der Uhrzeiten), aber geplant ist etwa folgendes:

17:30 Einlass, kulinarische Ersthilfe, Netzwerking
18:30 Begrüßung, Historisches und Hysterisches (Wolf Kamm + Hans Neumair)
18:50 Neues von der MAX2016 und von den anderen großen Adobe-Schauplätzen (Ingo Eichel)
19:50 Pause
20:20 Neues in Illustrator CC2017 (Nils Barner)
20:40 Neues in Photoshop CC2017 (Karsten Rose)
21:00 Neues in InDesign CC2017 (Ingo Eichel)
21:20 IDUGM-Ausblick auf 2017, Verlosung (Wolf Kamm + Hans Neumair)
21:30 Ende, Ausklang

Kleines, feines Gewinnspiel

Wir verlosen 1 Jahr Creative Cloud*, aber wir möchten, dass Du dafür ein bisschen was für uns tust. Zwischen 4. November 2016, 0:00 Uhr und 24. November 2016, 12:00 Uhr sichert Dir jede der folgenden Aktionen je ein virtuelles Los:

Die Auslosung findet am 24. November 2016 zwischen 12:00 und 14:00 Uhr statt; der Rechtsweg ist natürlich genauso ausgeschlossen. Adobe-Mitarbeiter und Adobe-Influencer können leider nichts gewinnen, dürfen aber gerne mitmachen.

* Wenn Du schon Abonnent bist, bedeutet ein Gewinn, dass Du nach Ablauf Deines aktuellen Abo-Zeitraums ein weiteres Jahr lang die CC nutzen kannst, ohne dass Dir Adobe dafür Geld abbucht. Falls Du gewinnst, fragen wir Dich nach Deiner Adobe-ID; darüber hinaus hast Du keinerlei Umstände damit.

Drumrum

Davor und danach haben wir wie immer Tipps, Tricks und Neuigkeiten von Adobe, InDesign & Co. sowie aus der lokalen, regionalen und internationalen Publishing-Szene allgemein.

Vor Beginn und zwischendurch gibt es Häppchen und Getränke, für die wir uns schon jetzt ganz herzlich bei Adobe München bedanken!

Allgemeines

IDUG-Veranstaltungen kosten keinen Eintritt und sind offen für alle – Alte wie Junge, Ein-/Umsteiger wie Profis. Uns ist jede(r) willkommen, die/der sich für InDesign, Typografie, DTP, Print- und Digital-Publishing interessiert! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich – Einlass wird gewährt, solange der Platz reicht.

Jeder Teilnehmer erhält pro Abend gratis ein Los und nimmt damit an der Verlosung am Ende dieses Abends teil. Zu gewinnen sind je nach Verfügbarkeit Fachbücher, Videotrainings, Software und andere nützliche Dinge sowie mindestens einmal pro Halbjahr 1 Jahresabo Creative Cloud. Was genau es an diesem Abend zu gewinnen gibt, teilen wir Euch bei der Registrierung vor Ort mit. Gewinnen kann nur, wer bei der Ziehung seiner Nummer anwesend ist.

Anfahrt

Oberangertheater, Oberanger 38, DE-80331 München

Sonstiges

Wir freuen uns über jede(n), die/der auf diese Veranstaltung hinweist, zum Beispiel mit diesem Banner auf der eigenen Webseite:

IDUGM50
Banner-URL: http://idugm.de/data/idugm50_banner_300x150.png

IDUGM50
Banner-URL: http://idugm.de/data/idugm50_banner_564x70.png

Ziel-URL für beide: http://idugm.de/idugm50

Das Ding hat 300 px × 150 px beziehungsweise 564 px × 70 px; wer’s in einem anderen Format braucht, bitte melden.

IDUGM49: Adobe Sign, InDesign-Skripte

Donnerstag, 6. Oktober 2016 · 18:30–21:30 Uhr
Designschule München

Linktipps

  • Der USAmerikanische ACI James Wamser hat sich und uns einen Überblick verschafft, was in InDesign und Photoshop »bisher geschah«: alle Änderungen seit Version 1 bzw. CS. Englisch.
  • Und InDesignSecrets-Autor Mike Rankin bringt dringend benötigtes Licht ins Dunkel der InDesign-Voreinstellungen – welche Einstellungen sind dokument-, welche programmbezogen? Auch auf Englisch, aber da die Anordnung dieselbe ist wie im Deutschen, dürfte das wirklich für alle nützlich sein.
  • Jürgen Hubers »Scarlet« mit 80% Rabatt. Oder, wie Wolf sagen würde: Endlich mal wieder eine moderne Schrift zu einem zeitgemäßen Preis!
  • Die tgm veranstaltet seit 2009 ein modernes Schriftensymposium – anfangs unter dem Namen »WebFontDay«, mittlerweile als »dynfntdy« (Dynamic Font Day) – kommodenweise in München, und zwar am 26. November 2016, zwei Tage nach unserem 50. IDUGM-Abend!
  • Vergesst das javahässliche StarMoney – Wolf ist seit neuestem begeistert von einem Kontoverwaltungsprogramm aus Berlin, an dem einfach alles passt (mit ausdrücklicher Ausnahme des extrem blöden Namens): MoneyMoney. Kann 30 Tage getestet werden. Wo gibt’s das heute noch?
  • Was Adobe mit CS2 geliefert haben sollte: flexible Fußnoten, deren Spaltigkeit unabhängig ist vom Fließtext, und sogar fortlaufende (= ohne Absatzschaltung zwischen den einzelnen) Fußnoten sind möglich!
  • Das Ganze preisgünstiger, aber dafür umständlicher: InDesign-Scripts von Peter Kahrel.
  • Wer sich alberne Namen für neue Produkte (gibt’s ja kaum mehr) und Dienstleistungen (ersetzen zunehmend echte Produkte) ausdenken muss, kann sich leicht »vergreifen«, weil etwas, das in der eigenen Sprache ein reines Kunstwort ist, in einer anderen vielleicht als Fluch dient. Gute Beispiele gibt zuhauf im IKEA-Katalog, Abhilfe schaffen will man mit einer Dienstleistung(!) namens Wortsicherheit.
  • Die Macwelt hat eine Zusammenstellung hilfreicher Tastenkürzel für den Finder und für die wichtigsten Sonderzeichen.
  • Wer zumindest einen Teil seines Lebens noch ohne den unmittelbaren Einfluss von Internet und Mobiltelefonie hinter sich gebracht hat, dürfte dennoch erstaunt sein, wie lang oder wie kurz das Dasein einiger Netzaktöre schon oder erst ist – vor allem gemessen daran, wie sehr sie uns tagtäglich nützen oder auf die Senkel gehen.
  • Kommunikation im Team – den ehrenwerten Platz von Skype nimmt bei uns seit dessen Übernahme durch Microsoft nun Slack* ein.
  • Wer auch nicht weiß, ob nun eigentlich die Nazis von Polizei und »Verfassungsschutz« unterwandert sind oder umgekehrt, oder ob man beides eigentlich gar nicht aus jeder Perspektive auseinanderhalten kann, findet im »dunklen Kapitel« viel Erhellendes. Wem das zu verschwörungstheoretisch ist, der möge sich in Erinnerung rufen, dass auch Unterstellungen, die Edward Snowden bestätigt hat, noch vor wenigen Jahren als Scheibenwelt-Spinnerei abgetan wurden.

* Sollte sich jemand finden, der schon tiefer in die Möglichkeiten von Slack vorgedrungen ist – also nicht nur Textnachrichten damit verfasst – würden wir uns über einen kurzen Vortrag darüber (etwa 15 min, aber gerne auch länger) bei einem der IDUGM-Abende 2017 freuen!

Adobe Sign

Seit vielen Jahren ist von digitalen und elektronischen Signaturen die Rede, aber bis vor kurzem konnte man noch nicht mal banale Honorarrechnungen in papierloser Form verschicken, ohne sich beim Finanzamt quasi verdächtig zu machen. Adobe hat in den letzten Jahren an mehreren Stellen dafür gearbeitet, seinen Kunden die problemlose Handhabung von elektronischen Signaturen zu ermöglichen.

Rüdiger Herfrid, der bei Adobe München für das Thema »Sign« zuständig ist, verschaffte uns einen Überblick über den Stand der Diskussion rund um elektronische Signaturen und die relevanten Prozesse und ging auch auf rechtliche Aspekte ein. Mit seinem Publikum war er sich weitgehend einig, dass der Wert elektronischer Unterschriften vor allem durch ihre Akzeptanz und ihre Verbreitung (was sich ja gegenseitig bedingt) bestimmt wird. Grob kann man zwischen drei Art elektronischer Signaturen unterscheiden:

  1. Einfache elektronische Signatur:
    Basiert in der Regel auf einer E-Mail-Adresse und gibt dem Gegenüber die Garantie, dass jemand, der Zugriff auf diese E-Mail-Adresse hat, ein Dokument verfasst beziehungsweise zur Kenntnis genommen beziehungsweise bearbeitet hat.
  2. Fortgeschrittene elektronische Signatur:
    Neben der E-Mail-Adresse wird die Unterschrift noch durch eine zweite Instanz bestätigt, die demselben Benutzer zugeordnet werden kann, beispielsweise die Eingabe eines per SMS übermittelten Codes.
  3. Qualifizierte elektronische Signatur:
    [folgt]

Wer den aktuellen Acrobat zur Verfügung hat, kann problemlos die niedrigste Stufe (1) benutzen – also PDFs für Abstimmung- und Genehmigungsprozesse unterschreiben (lassen) und den Verlauf des Prozesses automatisch dokumentiert bekommen. Für höhenwertige Signaturen muss man allerdings noch mal extra bezahlen. Um Änderungen auf das vom Ersteller erlaubte Maß einzuschränken, liegt das PDF ab Beginn des Prozesses »in der Cloud«, was natürlich weitere Fragen aufwirft. In der Praxis ist es aber oft so, dass plötzliche Sicherheitsbedenken von Firmen und Institutionen, die Tag und Nacht alles Mögliche in unverschlüsselten E-Mails durch die Gegend schicken, bestenfalls mittelseriös wirken.

Fazit: Wenn es irgendwann eine wirklich sichere und verlässliche elektronische Kommunikation geben soll, die weder von Technologiekonzernen wie Facebook, Microsoft, Cisco oder Deutscher Telekom hintergangen noch von Behörden von vornherein zum Ausspähen konzipiert werden (wie beispielsweise die »De-Mail«), dann geht das nur durch eine möglichst breite Basis von Praxiseinsätzen. Anders ausgedrückt: Lasst uns jede Möglichkeit nutzen, die Sicherheit und Nachvollziehbarkeit im Datenverkehr auch nur ein kleines bisschen zu erhöhen, damit der Datenschutz wenigstens nicht noch weiter unter die Räder von Terror und Kommerz gerät.

Adobe Sign ist ein ziemlich unkomplizierter und bequemer Einstieg und hat automatisch eine potenziell riesige weltweite Nutzerbasis. Diese Möglichkeiten sollten wir nicht verschenken!

(Kostenlose) InDesign-Skripte und andere nützliche Hausmittel

Wolf Kamm hat im Lauf der Jahre einige InDesign-Scripts angesammelt, die größtenteils nichts kosten, aber sehr nützliche Dinge zu tun in der Lage sind. Anhand von Alltagsbeispielen zeigte er in der verbleibenden Zeit ein paar seiner Lieblingshelferlein:

[Liste folgt]

IDUGM48: Fach- und Lachgespräche

Donnerstag, 14. Juli 2016 · 18:30–21:30 Uhr
gast open kitchen

Wenn es das Münchner Wetter erlaubt, treffen wir uns wieder formlos, diesmal wegen des nassen Wetters im »gast« am Gasteig, wo wir ab 18:00 einen Tisch reserviert haben. Falls es wider Erwarten doch trocken und mild ist, kann man dort auch draußen sitzen.

Für dieses Sommertreffen bereiten wir kein Programm vor, was aber keinesfalls bedeuten soll, dass man nicht über InDesign, Adobe der Publishing-Themen sprechen dürfte. 😉

Allgemeines

IDUG-Veranstaltungen kosten keinen Eintritt und sind offen für alle – Alte wie Junge, Ein-/Umsteiger wie Profis. Uns ist jede(r) willkommen, die/der sich für InDesign, Typografie, DTP, Print- und Digital-Publishing interessiert! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich – wenn der Tisch besetzt ist, rücken wir enger zusammen oder breiten uns nach Möglichkeit auf die Nebentische aus.

Zu gewinnen gibt’s diesmal offiziell nichts, aber vielleicht fällt uns ja noch die eine oder andere Kleinigkeit in die Hände, die unbedingt einen neuen Besitzer finden soll.

Anfahrt

gast open kitchen auf Google Maps

IDUGM47: Die Adobeaner kommen – das InDesign-Team zu Besuch in München

Donnerstag, 16. Juni 2016 · 18:00–20:30 Uhr
Achtung: Wir fangen ausnahmsweise eine halbe Stunde früher an!
Designschule München

Adobe München hat vor kurzem sogenannte »Influencer« (das sind zum Beispiel Usergroup-Leiter, Trainer, Fachbuchautoren, Blogger, Plugin-Entwickler) sowie deren Kunden für den Abend des 16. Juni zu einem Treffen mit InDesign-Produktverantwortlichen in München eingeladen. Solche seltenen Gelegenheiten verpassen wir natürlich ungern, aber wir hätten dafür unseren 47. Abend verschieben oder gar absagen müssen.

Weil man aber nirgends so mühelos eine Gruppe InDesign-Interessierter in einem Raum versammeln kann wie bei unserer InDesign-Usergroup, haben wir Adobe vorgeschlagen, das Besondere mit dem Gewohnten zu verbinden und dieses Treffen einfach zu einem IDUGM-Abend zu machen. Und darum laden wir Euch ein zu:

InDesign.Next – strategische Punkte für die Weiterentwicklung von InDesign

Abhinav Agarwal (Program Manager InDesign),
Sandeep Grover (Group Program Manager InDesign) und
Gunjan Bhutani (Senior Experience Designer InDesign) sowie
Ingo Eichel (Senior Business Development Manager Design & Digital Strategy)
besuchen uns, um mit uns über die nächsten Schritte bei der Weiterentwicklung von InDesign zu sprechen.

Das betagte Thema »Ich hasse Abos und will wieder Kauflizenzen haben!« wird dabei überhaupt keine Rolle spielen; es geht an diesem Abend um neue Funktionen und alte (technische) Probleme. Anders ausgedrückt: Wer an der technischen Weiterentwicklung von InDesign aktiv mitwirken will – sei es mit der Beschreibung von auftretenden Problemen, die dringend behoben werden müssten, sei es mit Ideen für Verbesserungen und neue Funktionen, die schmerzlich vermisst werden –, ist hier in der allerbesten Gesellschaft, die man sich nur denken kann.

Der Abend soll etwa so ablaufen:

  • 17:30–18:00   Pizza und Getränke
  • 18:00–18:10   allgemeine Vorstellungsrunde
  • 18:10–18:25   InDesign-Team stellt seine »Problemzonen« vor
  • 18:25–19:40   4 »Arbeitsgruppen« zu einzelnen Themen
  • 19:40–20:20   Vorstellung der Ergebnisse je Gruppe
  • 20:20–20:30   Zusammenfassung

Einschränkungen

  1. Drei der vier Herren sprechen nur Englisch, der Vortrag und die Arbeitsgruppen werden daher auf Englisch kommunizieren. Wer seine Probleme und Ideen lieber auf Deutsch formuliert, ist trotzdem herzlich willkommen! Wir werden sicherstellen, dass in jeder Gruppe mindestens eine(r) übersetzen kann.
  2. Damit das »Workshop«-Konzept mit vier kleinen Arbeitsgruppen funktioniert, müssen wir leider die Teilnehmerzahl strikt auf 24 begrenzen.

Wer teilnehmen will, schickt uns bitte bis zum 13.6.2016, 12:00 Uhr MESZ eine E-Mail mit dem Betreff »Anmeldung IDUGM47« und dem eigenen Namen im Nachrichtenkörper. Falls sich mehr Leute anmelden, als wir unterbringen können, entscheidet das Los. Alle Ausgelosten erhalten spätestens 48 Stunden vor Beginn, also bis zum 14.6.2016 um 18 Uhr, eine Bestätigung, dass sie teilnehmen können. Wenn es unsere Kapazitäten zulassen, schreiben wir auch all diejenigen an, die nicht gezogen wurden, aber verlasst Euch bitte nicht drauf.

Bitte habt Verständnis, dass an diesem Abend eine größere Teilnehmerzahl keinen Sinn hat und wir deshalb ausnahmsweise nur angemeldete und von uns bestätigte Teilnehmer reinlassen können.

Drumrum

Pizza und Wasser/Apfelschorle gibt’s ausnahmsweise schon vor Beginn, damit wir nachher ohne Unterbrechung »workshoppen« können. Das Ganze soll ja eine Stunde früher fertig sein als sonst. Wer mag, kann mit uns im Anschluss noch ins Stadtcafé gehen; vielleicht geht von den Adobeanern ja auch jemand mit.

Eine Verlosung findet dieses Mal voraussichtlich nicht statt.

Anfahrt

Designschule München auf Google Maps

Sonstiges

Wir freuen uns über jede(n), die/der auf diese Veranstaltung hinweist, zum Beispiel mit diesem Banner auf der eigenen Webseite:

IDUGM47

Banner-URL: http://we.complizenwerk.de/banner/idugm47_banner_300x150.png
Ziel-URL: http://idugm.de/idugm47

Das Ding hat 300 px × 150 px; wer’s in einem anderen Format braucht, bitte melden.

IDUGM46: Blick übern Tellerrand – Quark XPress

Donnerstag, 28. April 2016 · 18:30–21:30 Uhr
Designschule München

Linktipps

  • Die neue »Bibel« von Cleverprinting zu PDF/X und Farbmanagement ist von wenigen Tagen erschienen und gehört natürlich in jedes gute DTP-Büro.
  • Markzware hat eine klaffende Lücke geschlossen und eine QuickLook-Erweiterung für MacOS herausgebracht, die InDesign-Dateien anzeigen kann. Zwar mit Werbung umrahmt, dafür aber gratis.
  • Bez ist ein vielversprechendes Vektorprogramm fürs iPad – Testen kostet nichts.
  • Wer sich für Rechtschreibung und Grammatik im amerikanischen Englisch interessiert, ist in den erfahrenen Armen der Kommakönigin der Magazins »New Yorker« am besten aufgehoben.
  • Schweden hat jetzt eine Telefonnummer, unter der man irgendeinen Schweden anrufen und sich mit ihm unterhalten kann. Nach Aussage eines unserer Gäste können »mittelalte« Schweden meistens Englisch, alte Schweden oft Deutsch; junge Schweden eher keins von beiden.
  • Der ehemalige Entwickler des Browsers Opera fängt von vorne an, bleibt aber thematisch bei der E-Musik: Vivaldi möchte ein schneller, schnörkelloser und gut konfigurierbarer Browser für »Profis« sein. Sieht jedenfalls schon mal schön schlicht aus.
  • Burda stellt sein auf Drupal basierendes Web-Publishing-System Thunder der weltweiten »Community« zur Verfügung. Feiner Zug.
  • Die von uns kürzlich vorgestellte Affinity-Software von Serif soll in Kürze auch für Windows verfügbar sein. Dauert aber alles immer ein bisschen länger.
  • Eine schlichte Textseite zeigt, wie es sich anfühlt, von Dyslexie oder Legasthenie betroffen zu sein.
  • Das Völkische ist eigentlich die Domäne von »Bild«, »Spiegel« und anderer Medien für Menschen, die alles für wahr halten, wo groß »Wahrheit« draufsteht. Darum darf man bei dem Begriff Volksverschlüsselung schon etwas skeptisch sein, vor allem, weil gerade die Mitwirkung der Telekom nicht von vornherein nur Gutes vermuten lässt. Wir behalten das aber wohlwollend im Auge.
  • Die Erweiterung MailHub für Apple Mail kann E-Mails zeitversetzt senden, automatisch archivieren und einiges mehr.
  • Wer Probleme mit seinem MacBook-Netzteil hat, bekommt über ein Austauschprogramm von Apple eventuell ein neues.
  • Hans’ Empfehlung: Foxit Reader als Alternative für alle Fälle, in denen lästige und unlösbare Fehlermeldungen in Acrobat/Reader das Drucken von PDFs erschweren oder verhindern.

Quark XPress 2015/2016

[Text folgt vielleicht noch, ansonsten siehe auch IDUGM54]

IDUGM-Unterstützung mit unerwartetem »Nutzen«

Die meisten konnten es kaum glauben: Wer für die schwarz-weiße Kasse der IDUGM schlappe 30 € spendete, durfte sich in die Liste derer eintragen, die von Quark eine (darüber hinaus) kostenlose Vollversion von XPress 2016 erhalten, sobald diese (voraussichtlich Ende Mai 2016) verfügbar ist.